üblich


üblich

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üb|lich ['y:plɪç] <Adj.>:
den allgemeinen Gewohnheiten, Bräuchen entsprechend, immer wieder vorkommend:
die übliche Begrüßung; etwas zu den üblichen Preisen kaufen; er verspätete sich wie üblich; es ist bei uns üblich, freitags Fisch zu essen; das ist schon lange nicht mehr üblich (tut man schon lange nicht mehr).
Syn.: alltäglich, gang und gäbe, gängig, gebräuchlich, gewöhnlich, gewohnt, herkömmlich, landläufig, normal, regulär.
Zus.: branchenüblich, handelsüblich, landesüblich.

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üb|lich 〈Adj.〉 gebräuchlich, gewohnt, hergebracht, herkömmlich ● er kam mit der \üblichen Verspätung 〈umg.〉; um die \übliche Zeit; es ist bei uns \üblich, dass ...; das ist hier nicht \üblich, so \üblich; vom Üblichen abweichen; wie \üblich [nhd. Bildung zu üben „wie es geübt wird, wie es Brauch ist“]

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üb|lich <Adj.> [zu üben, eigtl. = was geübt wird]:
den allgemeinen Gewohnheiten, Gebräuchen entsprechend; in dieser Art immer wieder vorkommend:
die -en Ausreden, Entschuldigungen;
wir verfahren nach der -en Methode;
das ist hier so, ist längst nicht mehr, ist allgemein ü.;
sie kam wie ü. (wie man es von ihr gewohnt ist) zu spät.

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üb|lich <Adj.> [zu üben, eigtl. = was geübt wird]: den allgemeinen Gewohnheiten, Gebräuchen entsprechend; in dieser Art immer wieder vorkommend: die -en Ausreden, Entschuldigungen; Cornelius machte seine -e Abendrunde durch das Haus (Danella, Hotel 60); wir verfahren nach der -en Methode; etw. zu den -en Preisen verkaufen; das ist hier so, ist längst nicht mehr, ist allgemein ü.; Draußen an einem Tisch aus Granit, wie sie im Tessin ü. sind (Frisch, Montauk 191); Mein Vater war immer viel auf Reisen, was damals im Gegensatz zu heute keineswegs ü. war (Dönhoff, Ostpreußen 31); er kam wie ü. (wie man es von ihm gewohnt ist) zu spät.

Universal-Lexikon. 2012.

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